Bahamas Nordamerika

Kreuzfahrt in die Karibik

Wer für längere Zeit in den USA unterwegs ist sollte in Erwägung ziehen auf eine Kreuzfahrt zu gehen. Die Kreuzfahrten in den USA sind um einiges billiger als in Europa. Das hat man zu einem den günstigen Treibstoffpreisen zu verdanken zum anderen dem großen Angebot an Cruises. Wir fuhren für 5 Tage in die Karibik mit der Carnival Cruise. Dies bot sich an, da ich für 7 Monate in der Hafenstadt Charleston lebte. Das negative an den Kreuzfahrten ist, dass der Alkohol meist teuer ist und man pro Mann nur eine Flasche Wein mitnehmen darf. Wir hatten außerdem mehrere Flaschen Wasser im Gepäck die uns leider ebenfalls abgenommen wurden.

Wir fuhren mit dem Schiff Carnival Fantasy. Dabei handelt es sich schon um ein etwas älteres Schiff, ist aber top in Schuss. Es waren angeblich ein paar hundert Kinder mit an Bord, die man aber so gut wie nie gesehen hat. Alle Achtung an die Kinderbetreuung.

Freeport

Wir fuhren zuerst Freeport an, hier wollten wir eigentlich Schnorcheln gehen. Dies wurde aber leider gecancelt aufgrund des zu hohen Wellengangs und so gingen wir, wie gefühlt das restliche Schiff zu einem Privatstrand der Carnival Cruise Reederei. Man konnte wahlweise noch Alkohol und Essen dazu buchen. Wir entschieden uns nur für Transport und haben es auch nicht bereut. Es gab nur pappsüße Cocktails, die Wespen in Scharen anlockten und das Essen sah auch nicht so berauschend aus. Zur Animation war ein Trampolin im Meer. Neben dem Privatstrand war noch ein öffentlicher Strand zu dem man einfach rüber spazieren konnte. Fabelhaft war, dass man diesen für sich alleine hatte, da fast alle anderen lieber im “Rudel” blieben.

 

Nassau

Am nächsten Tag in Nassau konnten wir dann doch noch Schnorcheln gehen. Wir fuhren mit einem kleinen Boot zu zwei Spots an denen man Schnorcheln konnte. Nachmittags war noch genug Zeit um auf den Markt zu gehen, der in Nassau direkt am Hafen ist.

 

Schiff Carnival Fantasy

Auf dem Schiff selbst können wir die kleine “The Taste Bar” auf dem Schiff empfehlen, hier gibt es kleine Happen zum Essen. Diese Bar hatte leider nur an Seetagen offen. Finden könnt ihr sie auf Deck 9 und sie hat immer vor dem eigentlichen Abendessen geöffnet. Kein schlechtes Gewissen haben auf einer Cruise isst man nun mal etwas mehr als üblich, schließlich gibt es immer und überall Versuchungen an Bord. Rund um die Uhr konnte man Pizza und Softeis essen. Andere Bars/Restaurants hatten nur zu bestimmten Zeiten offen.

Zum Frühstück waren wir meist draußen bei dem Pool, hier konnte man sich frisch Eier zubereiten lassen – je nach Geschmack Spiegel- oder Rührei. Mittags hat es uns ebenfalls hier am besten geschmeckt. Allerdings nicht nur uns, dementsprechend war die Schlange dort auch am längsten. Man kann sich seinen Teller selbst zusammenstellen aus Gemüse und Fisch und Fleisch und sich dieses dann im Wok zubereiten lassen.

Nationalgericht der Bahamas

Vor unserer Reise sagten uns alle wir müssen unbedingt Conch Salat probieren wenn wir auf den Bahamas sind. Davon waren wir nicht abgeneigt, da es sich hier um einen Salat aus einer sehr großen Meeresschnecke handelt und wir normal rohen Fisch mögen. Allerdings waren wir weniger begeistert von der hochgelobten Spezialität. Aber vielleicht lag es auch daran, dass unser Salat so scharf war, dass wir ihn fast nicht essen konnten – und wir lieben scharfes Essen. 

 

Unterhaltung an Bord

Das Unterhaltungsprogramm auf dem Schiff war ganz gut. Neben den Pool in der Mitte des Schiffes, wo auch Kinder rein dürfen, gibt es noch einen etwas versteckten Bereich nur für Erwachsene am Ende des Schiffes. Hier befindet sich auch noch ein kleiner Whirlpool.

 

You may also like...

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *